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Liebe Eltern,

 

die Grundschulen sollen Ende Juni bis Anfang Juli wieder vollständig geöffnet werden. Grundlage für diese Entscheidung des Kultusministeriums sind die ersten vorliegenden Erkenntnisse einer Studie, die die Landesregierung in Auftrag gegeben hat. Laut dieser Studie kann in der Altersgruppe der Klassen 1-4 auf das Abstandsgebot verzichtet werden, so dass ein Unterricht und eine Betreuung im Regelbetrieb möglich werden. Entscheidend wird jedoch sein, dass die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und sich nicht vermischen. Da der Gesundheitsschutz der pädagogischen Fachkräfte für das Kultusministerium ein wichtiges Anliegen ist, soll die weitere Öffnung der Grundschulen durch Corona-Testungen begleitet werden. Das KM wird die genauen Richtlinien noch bekanntgeben. Den genauen Text der Pressemitteilung erfahren sie hier:

 

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+05+28+Kita+und+Grundschuloeffnung

 

Wir öffnen ab 15.06.2020 unsere Schule zunächst wie von uns geplant und in den letzten Updates bekanntgegeben.

Am 15.06. werden wir somit die Klassenstufen 1/3 um 08:35 Uhr im Schulhof begrüßen. Anschließend gehen die Schülerinnen und Schüler mit Ihren Klassen – und Fachlehrkräften in ihre Unterrichtsräume. Dort erhalten sie auch ihre genauen Stundenpläne. Die Unterrichtszeit ist jeweils von 08:35 – 12:05 Uhr.

Bitte geben Sie Ihren Kindern ein Vesper und ein Getränk für die Pause mit. Sorgen Sie bitte ebenfalls für einen empfohlenen Mund-Gesichtsschutz/ Maske. „Maskenpflicht“: Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Überall, wo der Mindestabstand von 1,5m in der Schule nicht eingehalten werden kann, ist diese zu tragen.

 

Am 22.06.2020 begrüßen wir dann die Klassenstufen 2 und die zurückkehrende Klassenstufe 4 nach einer Woche Fernlernen.

Die Gruppeneinteilung wird Ihren Kindern bei der Begrüßung von der Klassenlehrkraft eröffnet. Aufgrund der Möglichkeit der Abmeldung von Schülern aus Risikogruppen wird abgewartet, bis klar ist, welche Schülerinnen und Schüler alle am Unterricht teilnehmen werden.

 

Über die Regelungen und Unterrichtszeiten ab Ende Juni werden wir Sie, wie gewohnt, zeitnah informieren, sobald wir nähere Informationen vorliegen haben und unsere Planungen abgeschlossen haben.

 

Schülerinnen oder Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören werden bitte der Schulleitung per Formular gemeldet. Sie werden dann per Fernlernen mit dem Unterrichtsstoff versorgt.

Bei Bedarf an einer Notbetreuung nehmen Sie bitte, wie bisher, Kontakt zur Schule auf (cordula.homanner@gms-leutkirch.de).

 

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien aber erst einmal erholsame Pfingstferien, erholen Sie sich gut und bleiben Sie gesund!

 

Cordula Homanner






Info



Update Montag, 13.05.2020

 

Weitere Informationen zur kommenden Schulöffnung der Primarstufe. 

Nach einem Schreiben von Ministerin Fr. Dr. Eisenmann können wir nun weitere Informationen zum baldigen Schulstart geben.

 

Schulbesuch

Um die Abstandsregelung und die Vorgaben des Hygieneplans des Landes umzusetzen, benötigen wir die doppelte Anzahl von Lehrkräften und Räumen.

 

Am 18.05. starten wir nun, wie bereits angekündigt mit den 4ern. Ein Schulbesuch nach den Pfingstferien für alle Klassen, kann gemäß den Vorgaben des Landes nur im wöchentlichen Wechsel der Lerngruppen stattfinden. Nach den Pfingstferien beginnen wir mit Klasse 1 und 3. Wie wir das in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien handhaben werden, darüber informieren wir Sie rechtzeitig.

 

Woche

Kl. 1

Kl. 2

Kl. 3

Kl. 4

18.05. - 20.05.2020

 

 

 

X

25.05. - 29.05.2020

 

 

 

X

01.05. – 12.06.2020

Pfingstferien

15.06. - 19.06.2020

X

 

X

 

22.06. - 26.06.2020

 

X

 

X

29.06. - 03.07.2020

X

 

X

 

06.07. - 10.07.2020

 

X

 

X

13.07. - 17.07.2020

X

 

X

 

20.07. - 24.07.2020

 

X

 

X

27.07. - 29.07.2020

Informationen hierzu folgen

 

Unterrichtszeiten und Fächer

Aus den Informationen der Kultusministerin von letzter Woche konnten Sie entnehmen, dass ein Unterrichtsangebot von mindestens 10 Schulstunden pro Woche stattfinden soll. Wir werden an der Grundschule Friesenhofen in allen Klassenstufen 20 Wochenstunden anbieten. Diese verteilen sich auf 7 Std. Deutsch, 7 Std. Mathematik, 3 Std. Sachunterricht, 1 Std. Klassenrat sowie 2 Wochenstunden Förderunterricht Deutsch und Mathematik, die allen Kindern zugutekommen werden. Sportunterricht, Singen und das Spielen von Blasinstrumenten sind aufgrund der Hygienevorschriften nicht erlaubt.

 

Tägliche Unterrichtszeit: 08:35 – 12:05 Uhr.

Am jeweils ersten Schultag werden die Kinder um 08:35 Uhr im Schulhof begrüßt (Abstandsregelung 1,5m!) und durch die Schulleitung in die Hygieneregeln eingewiesen.

 

Mittagsbetreuung, AGs, Talentenachmittag, Leseprojekte, etc.

Derzeit dürfen diese Angebote noch nicht stattfinden.

 

Notbetreuung

In der Woche des Fernlernens findet für Ihr Kind natürlich weiterhin die Notbetreuung statt. Für Anmeldung und Fragen diesbezüglich dürfen Sie sich jederzeit melden.

 

Fernlernen

Die wöchentliche Präsenzphase in der Schule wechselt sich ab mit dem Lernen zu Hause. Die Kinder bekommen jeweils am Freitag in der Schule ihren Wochenplan. Dieser wird mit den Kindern vorbesprochen, um etwaige Fragen bereits im Vorfeld klären zu können. Eine Betreuung bei wichtigen Rückfragen kann durch die Fachlehrkräfte in einem reduzierten Rahmen weiterhin stattfinden. Reduziert deshalb, weil die Lehrkräfte gleichzeitig in dieser Woche andere Lerngruppen in der Schule beschulen werden. Dies gilt für die Lehrkräfte der Klassenstufe 3 bereits ab 18.05.2020, wenn diese die Klassenstufe 4 in der Schule mitversorgen werden.

 

Gruppeneinteilungen und Fachunterricht

Alle Kinder werden ihre gewohnten Klassenlehrkräfte behalten können. Dies macht jedoch einen Wechsel der Lehrkraft in anderen Fächern notwendig. Diese kommen aber alle aus der jeweiligen Stufe und sind mit dem Unterrichtsstoff vertraut. Alle Klassen werden in zwei Gruppen geteilt. Die Einteilung in die jeweilige Lerngruppe nimmt die Klassenlehrkraft vor. Von etwaigen Änderungswünschen ist abzusehen.

 

Gesundheitsschutz und Hygiene

Bei Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Unterrichtsangebot. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen leben, die einer der Risikogruppen angehören. Hierfür benachrichtigen Sie bitte im Vorfeld die Klassenlehrkraft. Das zugehörige Formular finden Sie im Update der HomepageInfo KM zum Schulbeginn vom 20.04.2020“ zum Download.

 

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind alle derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregelungen – diese gelten gleichermaßen in der Schule.

 

Das Tragen eines selbst mitgebrachten Mund-Gesichtsschutzes (Maske, Schal, Tuch, etc.) ist außerhalb des Unterrichts empfohlen. Dort, wo ein Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann (z.B. im Schulbus, schmale Gänge,…), ist ein Tragen Pflicht.

Die Kinder behalten ihre Straßenschuhe an. Die Hausschuhe werden wir Ihren Kindern an deren erstem Schultag mit nach Hause geben.

 

Cloud

Unsere Schule hat nun eine eigene Cloud, auf der Sie sich Materialien für die jeweiligen Fächer herunterladen können. Es ist auch möglich, erledigte Aufgaben (Scan, Foto, MP3,…) in einen für jeden einzelnen Schüler angelegten Ordner hochzuladen, zu dem auch nur dieser Zugriff hat. In beiden Fällen schickt Ihnen die Klassenlehrkraft einen Link, mit dem Sie zum jeweiligen Ordner gelangen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Frau Ellert oder mich!

 

Wir freuen uns riesig auf unsere Schüler!!!

  

Mit freundlichen Grüßen

 

Cordula Homanner und das Team der GS Friesenhofen



Update 07.05.2020

 

Heute kam ein Schreiben der Ministerin Fr. Dr. Eisenmann über die sukzessive Wiederaufnahme des Schulbetriebs.

Ziel der Landesregierung ist es, jedes Kind so schnell wie möglich wieder in Präsenzangebote in der Schule einzubeziehen, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt. Es ist wichtig, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs mit einer gründlichen und mit allen Beteiligten sorgsam abgestimmten Vorbereitung erfolgt.

 

Öffnung der Grundschulen (zuerst Klasse 4)

In einem ersten Schritt beginnen wir mit dem Präsenzunterricht an den Grundschulen für Schülerinnen und Schüler der vierten Klassenstufe zum 18. Mai 2020. Sie werden dann durchgängig bis zu den Pfingstferien an der Schule unterrichtet.

 

Rollierendes System für alle Grundschulkinder nach den Pfingstferien

In einem zweiten Schritt nach den Pfingstferien, also ab dem 15. Juni 2020, ist beabsichtigt, auch die Schülerinnen und Schüler der anderen Klassenstufen an den Grundschulen in einem rollierenden System in der Präsenz zu beschulen. So sollen alle Klassenstufen bis zu den Sommerferien in den Präsenzunterricht einbezogen werden. Es ist vorgesehen, dann die Klassenstufen 1 und 3 sowie Klassenstufen 2 und 4 im wöchentlichen Wechsel an den Schulen zu unterrichten. Damit erhalten dann alle Klassenstufen bis zu den Sommerferien noch drei Wochen Unterricht an der Schule - die Viertklässler insgesamt fünf Wochen beginnend ab dem 18. Mai.

 

Vorrang für Deutsch, Mathematik und Sachunterricht

Vorrang haben die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sowie in der Klassenstufe vier die Vorbereitung auf den Übergang auf die weiterführende Schule.

Über die genaue Planung für die Präsenzzeiten werden Sie noch informiert.

Ergänzt wird der Präsenzunterricht weiter durch Fernlernangebote in digitaler Form (Cloud, Chat,…) oder als Arbeitspakete (Wochenpläne, Übungsblätter, etc.).

 

Unterricht in kleinen Gruppen

Der Unterricht muss im Vorfeld von den Schulen so organisiert werden, dass dem Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern Rechnung getragen wird und die Hygienevorgaben eingehalten werden.

Der Präsenzunterricht ist in kleinen Gruppen vorzusehen. Entsprechend müssen die Lerngruppen auf mehrere Klassenzimmer aufgeteilt werden. Gegebenenfalls ist hierfür eine Änderung der Möblierung in den Klassenzimmern, d.h. eine Reduzierung der Tische und Stühle, erforderlich. Auch der Zutritt zur Schule (Ankommenssituation), die Pausensituation, das Aufsuchen der Toiletten und andere Bewegungsanlässe müssen geregelt werden.

Da Lerngruppen verkleinert und die Abstände vergrößert werden müssen, wird dies zusätzliche Personalkapazitäten binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.

Mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs müssen Schülerinnen und Schüler über Hygienemaßnahmen aufgeklärt und ggf. angeleitet werden (z. B. Händewaschen, Husten/ Niesen, Verhalten in den Pausen, Krankmeldung bei ersten Symptomen).

 

Angebote für Kinder in der Präsenz, die im Fernlernen schwer erreicht werden

Darüber hinaus ist es wichtig, dass bestimmte Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Grundschulen, die im Fernlernunterricht in den vergangenen Wochen nicht oder nur schwer erreicht werden konnten, zusätzlich von ihren Lehrerinnen und Lehrern gezielt bereits ab 18. Mai 2020 über weitere Präsenzangebote an den Schulen einbezogen werden.

 

Kinder mit relevanten Vorerkrankungen gesondert berücksichtigen

Bei Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Präsenzunterricht. Gleiches gilt für Kinder, wenn sie in einem gemeinsamen Haushalt mit Personen leben, die einer Risikogruppe angehören. Diese Schülerinnen und Schüler, sofern sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden in bewährter Weise mit Unterrichtsmaterialien versorgt, wie es die Schulen tun, sofern Kinder erkrankt sind.

 

Notbetreuung weiter aufrechterhalten

Wie in einem Schreiben vom 20. April 2020 bereits mitgeteilt, bedingt das reduzierte Unterrichtsangebot, dass auch die Notbetreuung für Kinder aller Klassenstufen weiterhin vorgehalten werden muss. Sie wurde erweitert, da viele Eltern die Rückkehr in den Beruf bewerkstelligen müssen. Wer Präsenzpflicht am Arbeitsplatz hat und kein anderweitiges Betreuungsangebot für seine Kinder ermöglichen kann, soll die erweiterte Notbetreuung in Anspruch nehmen können.

 

Außerunterrichtliche Veranstaltungen

Außerunterrichtliche Veranstaltungen und die Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb sind bis zum Schuljahresende ausgeschlossen.

 

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

C. Homanner





Info KM zum Schulbeginn vom 20.04.2020

 

Liebe Eltern,

liebe Kollegen,

 

wir befinden uns nun in einem nächsten herausfordernden Abschnitt bis zu den Pfingstferien. Gestern erreichte uns das erste Infopaket des Kultusministeriums. Im Folgenden nun die wichtigsten Dinge für unsere Schule zusammengefasst. Bitte bringen Sie hierzu etwas Geduld zum Lesen mit.

 

In einem ersten Schritt geht es zunächst um Prüfungsvorbereitungen für die Abschlussklassen aller Schularten, um Angebote für Prüfungsklassen des nächsten Schuljahrs (nicht der beruflichen Schulen) sowie in einem weiteren Schritt um Angebote für Kinder der Klassenstufe 4 der Grundschulen. Der Unterricht soll in dieser Wiederaufnahmephase in einer Kombination von Präsenz- und Fernlernangeboten (digital und analog) sichergestellt werden. Diese Fernlernangebote gelten insbesondere für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht in den Präsenzunterricht einbezogen werden können. Auch wenn die bislang geltenden Einschränkungen gelockert werden, können wir nicht davon ausgehen, dass der Unterrichtsbetrieb so wieder aufgenommen werden kann, wie er bis Anfang März noch stattgefunden hat. Unterrichtsinhalte müssen weiterhin für die Mehrzahl der  Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht vor Ort nicht besuchen können, als Fernlernangebote digital oder analog zur Verfügung gestellt werden.

 

Generell gilt:

Die Klassen, die nicht vor Ort präsent sind, sollen weiter online über von Lehrkräften zusammengestellte Arbeitspakete (kopierte Übungsblätter, Arbeitsaufgaben, die sich auf Lehrwerke beziehen etc.) unterrichtet werden. Diejenigen Lehrkräfte, die keinen Präsenzunterricht erteilen, werden für Fernlernangebote eingesetzt.

 

Prüfungsvorbereitung hat absolut Vorrang

Bitte beachten Sie, dass das Kultusministerium auch deshalb mit denjenigen Schülerinnen und Schülern beginnt, die vor Prüfungen stehen, weil die Vorbereitung auf die Abschlüsse Priorität hat.

 

Außerunterrichtliche Veranstaltungen und die Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb sind bis zum Schuljahresende ausgeschlossen.

 

Klar ist, dass der lnfektionsschutz immer Vorrang haben muss und der Unterricht auch nach dem 4. Mai bis Schuljahresende nur eingeschränkt erfolgen kann.

 

Schulweg und Schülerbeförderung

Älteren Schülerinnen und Schülern wird empfohlen, wo immer möglich individuell zur Schule zu kommen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Außerdem ist das KM mit den für die Schülerbeförderung Verantwortlichen im Gespräch, damit im Sinne des Abstandsgebots ausreichend Busse und Bahnen bereitstehen.

 

Anzahl schriftlicher Arbeiten in allen Klassenstufen

Die Mindestanzahl der schriftlichen Arbeiten, die z. B. durch § 9 der Notenbildungs-verordnung, S 7 der AGVO und NGVO vorgegeben ist, wird aufgrund der zeitweisen Schulschließung nicht eingehalten werden können. Diese Mindestanzahl kann deshalb unterschritten werden, sofern die schriftlichen Arbeiten in der vorgegebenen Anzahl im verbleibenden Unterrichtszeitraum nicht mehr geschrieben werden können.

Bis auf weiteres sind keine Klassenarbeiten zu planen. Nach dem Schulstart und den ersten Erfahrungen werden wir dann die die Lage ggfs. neu bewerteten.

 

VERA 3

Für Baden-Württemberg wurde festgelegt, dass VERA 3 in diesem Schuljahr nicht durchgeführt wird. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), welches die VERA-Tests entwickelt, wird den Schulen als Unterstützung ab Mitte Mai 2020 für VERA 3 kurze Testhefte à 20 Minuten mit Aufgaben aus vergangenen Durchgängen zur Verfügung stellen, die von den Lehrkräften als Übungsmaterialien eingesetzt werden können.

 

Schulbeginn Kl. 4

Erst, nachdem dem KM Erfahrungswerte der Beschulung der Kl. St. 9-10 vorliegen. Nähere Informationen zu einem wahrscheinlichen Termin durch das KM sind noch ausstehend. Hier sind dann die Vorbereitung des Übergangs auf die weiterführende Schule sowie der Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht vorrangig. Ergänzende Hinweise folgen rechtzeitig.

 

Schulbeginn übrige Klassenstufen

Nähere Informationen zu Klassenstufe 1-3 durch das KM sind noch ausstehend.

 

Hygienebestimmungen

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, das Bund und Länder am 15. April für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen haben, ist für die Teilnahme am Unterricht keine Vorgabe. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte diesen aber verwenden wollen, so spricht nichts dagegen. Unabdingbar sind gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife, tägliche gründliche Reinigung der benutzen Räume durch unser Reinigungspersonal, Mindestabstand 1,5m zwischen Betreuungspersonal und Teilnehmern sowie generell zwischen Personen. Verkleinerte Lerngruppen und geteilte Klassen müssen auf eine größere Zahl von Räumen verteilt werden. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.

Unterricht und Prüfungen müssen im Vorfeld von den Schulen so organisiert werden, dass dem Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern Rechnung getragen wird und die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Hierfür sind gegebenenfalls eine Änderung der Möblierung der Klassenzimmer, d. h. eine Reduzierung der Zahl der Tische und Stühle, sowie die Aufteilung in kleinere Lerngruppen erforderlich. Gegebenenfalls können Unterricht und Prüfungen auch in anderen schulischen Räumen (Aula, Musiksaal o. ä.) stattfinden. Auch der Zutritt zur Schule (Ankommenssituation), die Pausensituation, das Aufsuchen der Toiletten und andere Bewegungsanlässe müssen geregelt werden.

Mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs müssen Schülerinnen und Schüler über Hygienevorschriften aufgeklärt und ggf. angeleitet werden (2. B. Händewaschen, Husten/ Niesen, Verhalten in den Pausen, Krankmeldung bei ersten Symptomen). Eingeplant werden sollte eine bewusste pädagogische Gestaltung des Einstiegs in den Unterricht vor Ort, sowohl für diejenigen, die an der Schule unterrichtet werden, wie auch für diejenigen, bei denen dies noch nicht möglich ist (z.B. Gespräche über die Lernzeit zu Hause, Aufgreifen der Corona-Thematik etc.).

 

Ausbau der Notbetreuung ab 27. April 2020

  • Grundsatz: Betreuung ≠ Unterricht.
  • Aufgaben der Arbeitspläne der Lehrkräfte sollen Teil des Vormittagsprogramms sein.
  • Rhythmisierung: Bewegung drinnen, draußen, gestalterische und ggfs. musische oder darstellerische Angebote jeweils nach Weisung der Gruppenbetreuungskraft.
  • derzeit sind noch keine Kinder angemeldet
  • Das Angebot bleibt weiter eine Notbetreuung. Neu ist aber, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich alle Kinder, deren beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen, von ihrem Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sind, eine entsprechende Bescheinigung vorlegen und durch diese Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.
  • Weiterhin bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigten oder von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
  • Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle nach teilnahmeberechtigten Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, sind vorrangig die Kinder aufzunehmen, 1. bei denen einer der Erziehungsberechtigten oder die oder der Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur tätig und unabkömmlich ist oder 2. für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder 3. die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.
  • Beratung und Anmeldung über die Schulleitung unter 07567/1311 oder cordula.homanner@gms-leutkirch.de

Sie finden dieses Formular hier.

Umgang mit Risikogruppen unter Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler
Das Formular für Schüler finden Sie hier.
Das Formula für Lehrer finden Sie hier.

Zunächst gilt es, mit Hilfe des beigefügten Formblattes diejenigen Personen im Kollegium zu identifizieren, die einer Risikogruppe angehören und bei denen deshalb nicht davon ausgegangen werden kann, dass sie für den Unterricht an der Schule präsent sein können. Dazu gehören nach derzeitiger Einschätzung all diejenigen Personen, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen. Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen sind von der Präsenzpflicht befreit. Die über 60jährigen Lehrkräfte sind von der Präsenzpflicht befreit, sofern sie sich nicht freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Dies kann auch in einer Mischung aus Präsenzunterricht und Fernlernangebot erfolgen. Lehrkräfte, die mit einer schwangeren Person oder mit Personen mit relevanten Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, entscheiden ebenfalls freiwillig darüber, ob sie Präsenzdienst leisten können.

Die einer Risikogruppe zugehörigen Lehrkräfte sind nicht vom Dienst freigestellt, sondern sollen im Umfang des individuellen Deputats in der Aufrechterhaltung der Fernlernangebote oder für sonstige schulische Aufgaben eingesetzt werden, die ohne direkten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern erledigt werden können. Bei Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen leben, die einer der genannten Risikogruppen angehören. Lehrer versorgen diese Schülerinnen und Schüler in bewährter Weise mit Unterrichtsmaterialien, wie es die Schulen tun, sofern Schülerinnen und Schüler erkrankt sind.

 

Tipps für das Lernen zu Hause der schulpsychologischen Beratungsstelle

 

Liebe Eltern,

 

aufgrund der durch COVID-19 bedingten Entwicklungen wird für viele Schülerinnen und Schüler der Unterricht zunächst weiterhin nicht in der Schule stattfinden können. Viele von Ihnen arbeiten wie bereits vor den Osterferien im Home-Office, sind beruflich unter Druck und müssen gleichzeitig Ihre Kinder betreuen und sie beim Lernen begleiten. Das ist für die ganze Familie eine enorme Herausforderung. Sie haben nun Erfahrungen damit gesammelt, wie Sie mit der Situation und den damit verbundenen Herausforderungen zu Hause umgehen. Bitte verstehen Sie die nachfolgenden Inhalte daher als Anregungen, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen und mit möglichen konflikthaften Situationen umgehen können.

 

Gute Lernbedingungen schaffen

Ihr Kind bekommt Aufgaben von seinen Lehrkräften zur Verfügung gestellt. Sie müssen als Eltern nicht den Unterricht in der Schule ersetzen. Dennoch können Sie Ihrem Kind helfen, das Lernen sinnvoll in den Familienalltag zu integrieren und es zum Lernen ermutigen. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Tagesstruktur fest. Am besten stehen Sie wie gewohnt auf und treffen sich in Ihrem alltäglichen Rhythmus zu festen Essenszeiten. Achten Sie auch darauf, dass in bestimmten Zeiten nicht (mehr) gearbeitet wird, so dass Arbeitsz it und Freizeit klar getrennt sind und Ihre Familie nicht unter “Dauer-Schulstress” steht.

Die meisten Kinder und Jugendlichen werden Hilfe dabei benötigen, die Arbeitspakete aus der Schule in kleinere Portionen zu packen und sinnvoll über eine Arbeitswoche zu verteilen. Sie können außerdem dabei helfen, zum besprochenen Zeitpunkt zu beginnen, anstatt auf den richtigen Moment oder die passende Stimmung zu warten. Wichtig sind regelmäßige Pausen - üblicherweise sinkt die Konzentration nach 15-30 Minuten ab. Wie in der Hausaufgabensituation können Sie Ihrem Kind Hilfe anbieten, wenn es Aufgaben nicht verstanden hat oder nicht weiter weiß. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die mit der Schule besprochenen Kommunikationsmöglichkeiten nutzt, um mit seinen Lehrkräften und den Mitschülerinnen bzw. Mitschülern in Kontakt zu bleiben.

Richten Sie gemeinsam einen guten Lernort ein, der möglichst frei von Ablenkung ist und an dem Ihr Kind sich wohl fühlt.

 

Zum Lernen motivieren

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass die von der Schule bereitgestellten Lerninhalte bedeutsam sind und dass Sie Interesse an den Aufgaben und den Lernerfolgen Ihres Kindes haben. Wenn Ihr Kind sich verweigert oder zu „Aufschiebeverhalten“ neigt, besprechen Sie, mit welchen, vielleicht etwas angenehmeren Aufgaben, Ihr Kind seine Lernzeit beginnen kann.

Der Unmut hat auch häufig damit zu tun, dass Kinder glauben, eine Aufgabe nicht gut oder nicht in angemessener Zeit bewältigen zu können. Dann ist es hilfreich, überschaubare, kleinere Ziele zu stecken.

Ermuntern Sie Ihr Kind, es zumindest zu versuchen und bekräftigen Sie schon den ersten Schritt in Richtung Aufgabenbearbeitung. Lassen Sie sich wenn nötig Zwischenstände geben, und loben Sie die Anstrengung und den Zuwachs an Selbstständigkeit, gegebenenfalls auch erst einmal unabhängig vom Arbeitsergebnis.

 

Umgang mit Konflikten

In Ausnahmesituationen wie der aktuellen, in der Sie als Familienmitglieder auf engerem Raum nicht nur leben, sondern auch für längere Zeit lernen bzw. arbeiten, kann die emotionale Grundspannung sehr hoch sein. Zu den Gefühlen der Angst, Sorge, Traurigkeit und Langweile gesellt sich manchmal auch die Wut. Alltagsroutinen können nicht mehr umgesetzt werden und einzelne Bedürfnisse müssen zurückgestellt werden. Es entstehen Verärgerung und Widerstand bei Kindern wie bei Eltern und es kommt zu Konflikten. Eltern empfehlen wir, zunächst zu versuchen, von den eigenen starken Emotionen und Impulsen Abstand zu nehmen. Beruhigen Sie erst sich selbst, dann Ihr Kind. Klären Sie den Auslöser des Streits erst, wenn Ihr Kind sich beruhigt hat. Sagen Sie Ihrem Kind, dass es in Ordnung ist, mal wütend zu werden, dass dabei aber niemanden verletzt und nichts beschädigt werden darf. Bauen Sie einander Brücken, damit es leichter fällt, sich zu entschuldigen oder eine Wiedergutmachung anzubieten. Überlegen Sie sich Versöhnungsrituale. Zur Vorbeugung von Konflikten ist es wichtig, einander Freiräume zuzugestehen, gelegentlich Zeit und Raum für sich zu haben. Es tut gut, auch mal räumlich auf Abstand zu gehen und für sich sein zu dürfen. Auch Ablenkung kann eine gute Strategie sein. Machen Sie zusammen oder getrennt etwas, das Ihnen Freude bereitet oder zur Entspannung beiträgt.

 

Haben Sie Geduld

Ihrer Familie wird viel abverlangt. Den Kindern fehlt weiterhin die gewohnte Unterrichtsstruktur und Anleitung, aber auch die direkten Kontakte mit Lehrkräften und Gleichaltrigen. Oftmals haben wir zu hohe Erwartungen daran, was wir selbst und unsere Kinder schaffen können. Sprechen Sie darüber, was Ihnen persönlich hilft, die aktuelle Lage zu bewältigen oder Dinge zu erledigen, auf die Sie keine Lust haben. Versuchen Sie, gelassen damit umzugehen, wenn nicht alle Tage gleichermaßen produktiv sind.

 

Beobachten Sie sich und Ihr Kind wohlwollend:

  • Wann oder unter welchen Bedingungen klappt es gut, wann weniger gut?
  • Was war anders an Tagen, an denen es besser geklappt hat?
  • Wer oder was hat geholfen?

 

Mit Kindern über den COVID-19-Ausbruch sprechen

Es ist hilfreich, wenn Sie als Eltern gut über die Symptome von COVID-19, sowie über Schutz- und Hilfsmaßnahmen informiert sind. Besonders wichtig ist es, Ihrem Kind zu vermitteln, dass und wie man sich und andere vor dem Virus schützen kann, zum Beispiel durch regelmäßiges Händewaschen und Abstand halten. Für jüngere Kinder ist es schwierig nachzuvollziehen, was ein “Virus” ist. Versuchen Sie Begriffe zu verwenden, die Ihr Kind bereits kennt. Erklären Sie beispielsweise, dass es sich um eine Krankheit handelt, die neu für den Körper ist. Betonen Sie, dass viele Erwachsene auf der ganzen Welt gerade an einem Mittel zum Schutz dagegen arbeiten. Geben Sie relevante und gesicherte Informationen altersgerecht und in einer ruhigen, unaufgeregten Art an Ihr Kind weiter. Hören Sie zu und fragen Sie nach, was Ihr Kind von sich aus wissen möchte. Achten Sie gerade jetzt besonders auf den Medienkonsum Ihres Kindes. Schauen Sie sich Nachrichten für Kinder am besten gemeinsam an. Sollte es gegebenenfalls zu neuen und beunruhigenden Entwicklungen kommen, nehmen Sie sich zunächst Zeit, um Ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu sortieren. Tauschen Sie sich mit anderen Erwachsenen aus. Kinder achten in Stresssituationen ganz besonders auf die Verhaltensweisen von Erwachsenen. Ein besonnenes und unaufgeregtes Verhalten, sprachlich und körpersprachlich, unterstützt Ihr Kind dabei, gut durch Belastungsphasen zu kommen und hilfreiche Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass in ungewöhnlichen Krisensituationen Angst, Wut oder Trauer ganz normal sind. Nehmen Sie die Sorgen Ihres Kindes ernst und überlegen Sie gemeinsam, was Ihnen als Familie dabei helfen kann, mit starken Gefühlen umzugehen
Liebe Eltern,

uns alle beschäftigte die letzten Tage und Wochen die Frage, wie und wann es weitergehen wird.

Nun sind die ersten Entscheidungen gefallen:

Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai, beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen werden, wieder aufgenommen werden. In einem nächsten Schritt sollen die Viertklässler zurückkehren, damit der Übergang auf die weiterführenden Schulen möglichst geordnet gestaltet werden kann.

Für Lehrkräfte, die aufgrund ihres Alters (mehr als 60 Lebensjahre), einer Vorerkrankung oder einer Schwangerschaft zur Risikogruppe gehören, wird es Ausnahmen geben. Sie werden bis auf weiteres nicht an den Schulen unterrichten. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die vorerkrankt sind, oder Schüler, deren Eltern zur Risikogruppe gehören. Gesundheitsschutz geht vor. Informieren Sie uns bitte frühzeitig, ob dies bei Ihnen vorliegt und reichen Sie ggfs. ein Attest ein. Falls Sie hierzu Fragen haben, melden Sie sich gerne per Mail.

Bis dahin ist es so, dass der Betrieb ab Montag, 20.04.2020 für die Lehrkräfte wieder im Homeoffice und für die Schüler zu Hause weitergehen muss, wie es die drei Wochen vor den Ferien schon der Fall war. Das bedeutet, das Lernen wird erst einmal so weitergehen, wie es mittlerweile in den jeweiligen Klassen auf den unterschiedlichen Wegen praktiziert wurde.

Ausnahme: angemeldete Kinder für eine mögliche Notfallbetreuung unter den weiterhin geltenden Voraussetzungen (Anmeldung unter 07567/1311 oder cordula.homanner@gms-leutkirch.de).

Das Sekretariat und die Schulleitung werden ab Montag, 20.04.2020 wieder zu den üblichen Öffnungszeiten bzw. per Rufumleitung erreichbar sein.

In den nächsten Tagen erwarten wir zudem weitere Anweisungen des Kultusministeriums.

Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) wird bis zum 29. April ein Konzept vorlegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wiederaufgenommen werden kann.

Dabei solle neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb mit in den Blick genommen werden.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Cordula Homanner



Informationen
zum Coronavirus und Schulschließungen in Baden-Württemberg (Update 20.03.2020, 12:00 Uhr)

Die erste Woche der Schulschließung als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus ist nun fast vorüber. Jeder hat hoffentlich im Laufe der Woche seinen Weg gefunden, mit dieser Situation umzugehen. Es ist ganz großartig, dass die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern so gut klappt und dass jeder seinen Teil dazu beiträgt. Wir bekommen viele positive Rückmeldungen.

Das Büro der GS Friesenhofen ist nur phasenweise besetzt. Kommende Woche vormittags ausnahmsweise am Mittwoch statt am Donnerstag. Aber eine dauerhafte Rufumleitung ist eingerichtet.

Melden Sie sich also wie gewohnt, wenn wir Ihnen weiterhelfen können, telefonisch oder per Mail. Auch bei Fragen zur Notfallbetreuung. Derzeit haben wir weiterhin keine angemeldeten Kinder, sind aber vorbereitet.

07567-1311 (GS Friesenhofen)

07561/9805-13 (Konrektorat GMS)   cordula.homanner@gms-leutkirch.de

Bleiben Sie in Kontakt mit uns und Ihren Lehrkräften und bleiben Sie vor allem gesund!!!

Cordula Maria Homanner


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Update 16.03.2020, 20:00 Uhr
Unsere Schule hat heute um 12:50 Uhr ihre Türen geschlossen.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Ihren Eltern, unseren Elternvertretungen, meinen Kolleginnen und Kollegen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, ihre Ruhe, ihre Besonnenheit, ihre Disziplin, ihrer Einsatzbereitschaft und vor allem ihrer beispiellosen Zusammenarbeit in dieser Situation. Gemeinsam wird es uns gelingen, durch diese Krise zu gehen. Die Schulleitung ist wochentags täglich in der Schule bzw. durch Rufumleitung auf dem Handy erreichbar. Am Donnerstag ist nach derzeitigem Stand das Sekretariat von 8-12 Uhr besetzt. Bitte melden sie sich bei Fragen per Mail oder telefonisch.

Unsere Schülerinnen und Schüler wurden von unseren Lehrkräften mit Lernmaterialien versorgt. Weiteres Material, motivierende Nachrichten und Materialien folgen per Mail.Unseren Lehrkräften ist klar, dass wir in dieser Situation Ihre Kinder fordern, aber nicht überfordern werden. Als Anhalt sollten je nach Altersstufe 2 – 3 Stunden Lernen und Arbeiten pro Tag, auf die Woche verteilt, angesetzt werden. Wir Lehrkräfte bleiben in Kontakt mit Ihnen.

Beachten Sie bitte auch regelmäßig unsere Homepage. Wir werden Sie über aktuelle Ereignisse zeitnah informieren.

Cordula Maria Homanner



Bitte beachten Sie folgende Punkte:

Gemäß der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung -CoronaVO) vom 16. März 2020 findet an der Grundschule Friesenhofen bis zum 19. April 2020 kein Unterricht und keine anderweitige schulische Veranstaltung statt. Ebenso ist die Nutzung der Schule zu nicht-schulischen Zwecken untersagt.

Schülerinnen und Schüler, für die keine Ausnahme vorgesehen ist, dürfen die Schule und das Schulgelände nicht betreten. Die Personensorgeberechtigten haben für die Beachtung der Betretungsverbote zu sorgen.

Ausgenommen von der Untersagung sind Schülerinnen und Schüler, eingeteilte Lehrkräfte und Betreuer der Notfallbetreuungsgruppen sowie städtische Mitarbeiter und die Schulleitung.

Wenn Sie Ihr Kind für eine Notfallgruppe anmelden möchten, kontaktieren Sie bitte die Schulleitung per E-Mail oder telefonisch:

cordula.homanner@gms-leutkirch.de                          07567-1311 oder 07561/9805-13


Bedingungen für eine Aufnahme in eine Notfallbetreuungsgruppe:

Beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehend sind beruflich in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und nicht abkömmlich. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus zwingenden Gründen, zum Beispiel wegen einer schweren Erkrankung, an der Betreuung gehindert ist. Diese Bereiche sind:

 · die Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz-und Versicherungswesen, Transport und Verkehr

 · die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste

 · Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden

 · Notfall-/Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz

 · Rundfunk und Presse

Bisher haben wir noch keine Anmeldungen für eine Notfallbetreuung, sind aber für die sofortige Einrichtung mehrerer Gruppen vorbereitet. Es sind mehrere Kolleginnen und Kollegen eingeteilt, die auf Abruf aktiviert werden.

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Hintergrund:

Die Landesregierung hat am 13. März 2020 beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle öffentlichen und privaten Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen zu schließen.
Dies gilt bis einschließlich Sonntag, den 19. April 2020, also bis zum Ende der Osterferien.

Alle kommenden schulischen Veranstaltungstermine, die über den Pflichtunterricht hinausgehen, werden von uns vorsorglich abgesagt oder auf Verschiebung geprüft.
Dies gilt auch für alle Elternabende. Bitte informieren Sie sich auch immer regelmäßig über aktuelle Änderungen des Landes und des Kultusministeriums
über die Homepage der Gemeinschaftsschule Leutkirch.
www.gms-leutkirch.de


Notfallbetreuung:

Die Grundschule Friesenhofen wird für die Schülerinnen und Schüler eine Notfallbetreuung organisieren.
Diese Betreuung können aber auf Anordnung des Kultusministeriums ausschließlich die Eltern in Anspruch nehmen, die beide in den Bereichen
der kritischen Infrastruktur arbeiten. Bei Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende.
Was zählt zur kritischen Infrastruktur:

• Berufsgruppen die zur Gesundheitsversorgung notwendig sind (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Apothekenmitarbeiter)
• Berufsgruppen die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung notwendig sind (Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr)
• Berufsgruppen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz)
• Berufsgruppen zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Verwaltung, eingesetzte Erzieher und Lehrkräfte, …)
• Berufsgruppen die in der Lebensmittelbranche und – versorgung arbeiten.


Die Notfallbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler.
Sie können sicher sein, dass wir als Schule und alle unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie das gesamte Lehrpersonal die Eltern der oben erwähnten Berufsgruppen bei der Betreuung Ihrer Kinder tatkräftig unterstützen werden. In dieser schwierigen Zeit brauchen wir Sie alle dringend um die kritische Infrastruktur aufrechterhalten zu können.
Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung. Sie können Ihren Betreuungsbedarf ab sofort per E-Mail (s.u.) bei uns unter Angabe von Gründen anmelden. Sicherlich wird es auch individuelle Einzelfallentscheidungen geben, die wir ebenfalls gerne mit Ihnen abklären werden.

Die Schulleitung wird wochentags unter nachstehender Mailadresse bzw. Telefonnummer erreichbar sein. Das Sekretariat zu den gewohnten Zeiten. Es ist aber notwendig, dass der persönliche Kontakt vor Ort nur im Notfall in Anspruch genommen wird.
Die Kontakte sollen sich auf diese Telefonnummern und diese Mailadressen beschränken:
Schulleitung:
07561/9805-13 (Konrektorat der GMS)
cordula.homanner@gms-leutkirch.de


zu den gewohnten Sekretariatszeiten am Donnerstag:
07567/1311 (Sekretariat Friesenhofen)
Poststelle@gs-friesenhofen.de



Weiterarbeit der Schüler und Lehrkräfte

Wir haben keine Ferien! Das Lernen der Schülerinnen und Schüler geht weiter.


Die Lehrkräfte der Grundschule bereiten sich auf die Zeit der nächsten Wochen vor. Organisatorische Dinge hinsichtlich des Lernens im Homeoffice werden Ihnen auf verschiedenen Wegen durch die Klassenleitungen mitgeteilt. Sofern Sie der Schule, Ihrer Elternvertretung und der Klassenleitung noch keine E-Mailadresse hinterlegt haben, sollten Sie dies nachholen.

Die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule tätigen Personen befinden sich grundsätzlich weiterhin im Dienst, der von zuhause verrichtet wird, sofern auf Anordnung der Schulleitung keine anderweitigen Regelungen getroffen werden.

Dies kann gelten zum Beispiel für Tätigkeiten wie die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler und Korrektur, die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten, die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten, die Planung des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien, die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Notfallbetreuung an der Schule. Schwangere und Lehrkräfte über 60 Jahre werden nicht zur Betreuung eingesetzt.

Noch einmal möchten wir zum Schluss betonen, dass diese einschneidenden Maßnahmen seitens unserer Landesregierung getroffen werden, um die Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg zu verlangsamen, damit für die Bevölkerung insgesamt noch besser medizinische Vorsorge getroffen werden kann. Dies ist unser aller gemeinsames Anliegen. Wir bitte Sie alle herzlich um Mitwirkung, damit wir die Herausforderungen der vor uns liegenden Zeit meistern können. Vielen Dank für Ihr Verständnis und auf bald, bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Cordula Maria Homanner

Für dringende Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt neben den Ansprechpartnern der örtlichen Gesundheitsämter eine Hotline unter Tel. 0711/904-39555 eingerichtet.

FAQ zur Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen

Allgemeine Informationen des Kultusministeriums

Welche Schulen und Kindertageseinrichtungen sind von der Schulschließung betroffen?

Die Schließung betrifft alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg unabhängig davon, ob es sich solche in freier oder öffentlicher Trägerschaft handelt.

Wie werden die flächendeckenden Schließungen umgesetzt?

Von Dienstag, 17.3.2020, bis einschließlich Sonntag, 19.4.2020, (Ende der Osterferien) findet an den baden-württembergischen Schulen kein Unterricht sowie an den Kindertageseinrichtungen kein Betrieb statt. Schülerinnen und Schüler müssen in dieser Zeit dem Unterricht und jeglicher sonstigen Veranstaltung fernbleiben.

Warum werden Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen?

Die Lageentwicklung im Zusammenhang des neuartigen Coronavirus hat sich den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt und zugespitzt; auch die Zahl der Infektionen steigt bundesweit weiter deutlich an.
Die getroffenen Maßnahmen dienen der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und insbesondere dem Schutz von Menschen, die besonders gefährdet sind. Ziel der Schulschließung ist es, Kontakte an den Schulen, die zu Infektionen führen, für insgesamt fünf Wochen zu unterbinden. So soll erreicht werden, dass sich die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt.

Welche Regelung gilt für Sozialkontakte im außerschulischen Bereich?

Die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen dient einer Eindämmung des Coronavirus. Alle Menschen in Baden-Württemberg sind aufgefordert, soziale Kontakte auch außerhalb der Schule auf ein Minimum zu reduzieren. Hier sind wir auf ein besonnenes und solidarisches Miteinander angewiesen.

Gilt die Schulschließung auch für Schulleitungen? Müssen Lehrkräfte weiterhin zur Schule kommen? Welche Folgen hat die allgemeine Aussetzung des Unterrichtsbetriebs für die Lehrkräfte und Schulleitungen?

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie im Vertretungsfall ihre Stellvertreter sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten an den Schulen erreichbar, um den Kontakt mit allen am Schulbetrieb Beteiligten sowie mit der Schulaufsicht gewährleisten zu können.
Die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule tätigen Personen befinden sich grundsätzlich weiterhin im Dienst, der von zuhause zu verrichten ist, sofern in Absprache bzw. auf Anordnung der Schulleitung keine anderweitigen Regelungen getroffen werden. Dies kann gelten zum Beispiel für Tätigkeiten wie
• die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler
• die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Ab-schlussklassen, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien und Prüfungs-vorbereitung im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten
• die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten
• die Planung des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien
• die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Notfallbetreu-ung an der Schule.


Gilt die Dienstpflicht auch für Lehrkräfte, die selbst Kinder zu Hause betreuen müssen?

Für Lehrkräfte besteht weiterhin Dienstpflicht. Bei der Verteilung der Aufgaben sind die Schulleitungen jedoch gehalten darauf zu achten, dass die anfallenden außerunterrichtlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation möglichst gleichmäßig auf alle Lehrkräfte verteilt werden. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf die Lehrkräfte, die zuhause eigene Kinder aufgrund der Schul- bez. Kitaschließung betreuen müssen.

Was ist mit Lehrerfortbildungen und dienstlichen Besprechungen?

Parallel zu der Schließung der Schulen werden auch alle Präsenzfortbildungen der Lehrkräftefortbildungen an den Außenstellen und Regionalstellen des ZSL ab dem 16. März bis zum 19. April 2020 abgesagt. Aktuell wird geprüft, ob die Veranstaltungen verlegt, alternative Formate angeboten oder Materialien bereitgestellt werden können. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie ab dem 18. März 2020 unter lfb.kultus-bw.de.

Dürfen Schüler in der Zeit der Schulschließung in den Urlaub fahren?

Allgemein gilt: Die Schulschließungen bedeuten keine Verlängerung der Osterferien. Ziel der Schulschließungen ist eine Eindämmung des Coronavirus. Reisen im In- und Ausland widerlaufen dieser Strategie, da sie neue Infektionen begünstigen können. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Außenkontakte zu minimieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

Muss der entfallende Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein, der entfallende Unterricht muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagsverpflegung nicht durch das Land, sondern durch die Kommunen als Schulträger organisiert wird, sind seitens des Kultusministeriums hierzu keine Aussagen möglich.

Wie sollen sich Schulen in Bezug auf geplante und längst bezahlte Klassen-fahrten oder Schüleraustausche verhalten?

Von entsprechenden Reisen im In- und Ausland ist bis Ende des Schuljahres abzusehen. Die aufgrund der Schulschließungen verursachten Stornokosten werden grundsätzlich vom Land übernommen. Die im Schreiben des Ministeriums vom 3. März 2020 enthaltenen Ausführungen zum Kostenersatz für Reisen ins Ausland gelten nunmehr ebenfalls für Reisen im Inland. Von neuen Reisebuchungen über das laufende Schuljahr hinaus ist bis auf weiteres abzusehen.

Finden Schüler-, und Betriebspraktika während der Schulschließung statt?

Nein, auch Schüler-, und Betriebspraktika entfallen in der Zeit der Schulschließung.

Finden außerunterrichtliche Veranstaltungen statt?

Solange die Schulen geschlossen sind, finden auch keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen (z. B. Boys‘ Day und Girls‘ Day) statt.

Sind die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin erreichbar?

Während der landesweiten Schulschließung können die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden. Sind im Kontext einer Beratung ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler bzw. eine Testdiagnostik an der Schulpsychologischen Beratungsstelle angezeigt, so wird dies nach den Osterferien ermöglicht.

Zentrale Prüfungen

Finden während der Schulschließung Abschlussprüfungen statt?

Prüfungen, die in den Zeitraum der Schließung fallen, werden auf die Zeit nach den Osterferien verschoben (Beginnend ab Montag, den 16. März, finden keine Prüfungen an den Schulen statt). Dies gilt für die bislang auf 2. April terminierten Deutsch-prüfungen an den Beruflichen Gymnasien und an den Berufsoberschulen ebenso wie für einzelne Prüfungen des fachpraktischen Abiturs. Zum neuen Zeitplan für diese verschobenen Prüfungen werden die Schulen in der kommenden Woche weitere Informationen von uns erhalten.

Finden die Abschlussprüfungen nach den Osterferien wie geplant statt?

Ja, alle ab 21. April terminierten Abschlussprüfungen finden planmäßig statt.

Wie können sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihre Prü-fungen vorbereiten?

Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abschluss- oder Abiturprüfungen vorbereiten, werden bei der Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien von ihren Lehrkräften weiter unterstützt, möglich sind hier alle Kommunikationswege, analog und digital. Unter anderem können hierfür auch digitale Hilfsmittel herangezogen werden, um ortsunabhängig kommunizieren, lernen und arbeiten zu können. Die Schulen sind gehalten, zu prüfen, welche digitalen Möglichkeiten für ihre Schule geeignet sind. Es ist sinnvoll, wenn Schulen in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Angebote nutzen, die nun aufgrund der Schulschließung eine von zuhause aus nutzbare Lernumgebung zur Verfügung stellen (z.B. cloudgestützte Office-Produkte, auch Microsoft Office 365, oder datenschutzfreundliche Messenger-Dienste). Über den jeweiligen Einsatz können die Schulen selbst entscheiden.

Müssen Schülerinnen und Schüler trotz des Unterrichtsausfalls an den Prüfungen teilnehmen?

Ja, es gelten die normalen Bestimmungen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen. Das Kultusministerium und die Schulen werden darauf achten, dass alle Schülerinnen und Schüler an allen Schularten faire Bedingungen erhalten und niemand durch die jetzige Situation benachteiligt wird.

Fragen zur Notfallbetreuung

Für welche Schüler und Kitakinder wird ein Betreuungsangebot eingerichtet?

Eine Notfallbetreuung an den Schulen und Kindertageseinrichtungen wird für Schüle-rinnen und Schüler an Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen sowie für Kindergartenkinder eingerichtet, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche.
Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Wie viele Stunden täglich umfasst die Notfallbetreuung?

Die Notfallbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum des Schulbetriebs sowie einer ggf. ergänzenden Nachmittagsbetreuung Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung.
Die Gemeinden werden gebeten, zusammen mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen die Notfallbetreuung für Kitakinder und Kinder der Kindertagespflege nach gleichen Grundsätzen vor Ort zu gewährleisten.

Wer organisiert vor Ort die Notfallbetreuung?

Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung. Dabei ist zu beachten, dass Lehrkräfte, die über 60 Jahre alt sind oder relevante Vorerkrankungen haben, sowie schwangere Lehrkräfte nicht eingesetzt werden.

Können auch die Großeltern die Betreuung während der Zeit der Schul- und Kitaschließung übernehmen?

Nein, Großeltern sollten die Betreuung ihrer Enkelkinder in der jetzigen Situation nicht übernehmen, da ältere Personen nach allen vorliegenden Erkenntnissen eine besonders gefährdete Personengruppe darstellen.






 
 
 

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