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GS Friesenhofen infogross

Update 04.02.2022

Sehr geehrte Eltern,

ich möchte Sie gerne über Neuigkeiten informieren zum Thema Regelungen zu Absonderungen und Quarantäne aus der CoronaVO Absonderung. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter dem Link
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-quarantaene/
sowie auf dem Ihnen bereits bekannten Merkblatt "Und was passiert jetzt?“

Wenn Sie Ihr Kind ohne Nachweis in die Schule schicken und nicht erreichbar sind, verbringt das Kind den Morgen in Isolation in einem separierten Raum.

Sofern aufgrund einer Entscheidung nach § 7 Absatz 2 CoronaVO Schule für Schülerinnen und Schüler kein Präsenzunterricht stattfindet und deshalb eine Notbetreuung eingerichtet wird, gilt für deren Durchführung, dass sie „in möglichst kleinen und konstant zusammengesetzten Gruppen“ stattfindet. Dies schließt nicht aus, dass im Einzelfall auch klassen-, jahrgangs- oder auch schulübergreifende Gruppen eingerichtet werden, soweit dies organisatorisch notwendig ist. Die neuen Regeln, wer Anspruch auf Notbetreuung hat, finden Sie im letzten Update.

Für Schülerinnen und Schüler, die einem Zutrittsund Teilnahmeverbot unterliegen, weil sie die Test- oder Maskenpflicht nicht erfüllen, gilt „für die Teilnahme an für die Notengebung erforderlichen schulischen Leistungsfeststellungen“ eine Ausnahme von diesem Verbot. Sie haben aber keinen Anspruch auf Fernunterricht und müssen die versäumten Unterrichtsinhalte eigenständig nacharbeiten. „§ 8 Notenbildungsverordnung (5) Weigert sich ein Schüler, eine schriftliche Arbeit anzufertigen, oder versäumt er unentschuldigt die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit, wird die Note "ungenügend" erteilt.“

Für die Klassen 4 der Grundschulen gilt, dass die Ausgabe der Grundschulempfehlung gemeinsam mit der Halbjahresinformation der Klasse 4 weiterhin bis Mittwoch, 9. Februar 2022 erfolgen muss. Der Eingang der Mitteilung bzw. des Antrags der Eltern bei den Grundschulen, ob sie die Teilnahme am besonderen Beratungsverfahren wünschen, muss spätestens vier Schultage nach der Ausgabe der Grundschulempfehlung erfolgen. Das besondere Beratungsverfahren im Rahmen des Übergangs von der Grundschule auf eine weiterführende Schulart kann von Eltern v.a. bei noch offenen Fragen zur geeigneten Schulart für das eigene Kind in Anspruch genommen werden.

Üblicherweise wird nach der Anmeldung ein Erstgespräch mit der zuständigen Beratungslehrkraft durchgeführt. Kann dabei das zentrale Elternanliegen geklärt werden, ist die Beratung beendet. Sollte eine Testung als sinnvoll erachtet werden, werden hierfür und für ein Ergebnisrückmeldegespräch gesonderte Termine vereinbart. Aufgrund coronabedingter Einschränkungen kann das Beratungsgespräch möglicherweise nur telefonisch oder digital erfolgen. Eine mögliche Testung wird in Abstimmung mit den Beteiligten und unter Berücksichtigung der geltenden Hygieneregelungen durchgeführt.

Eltern, die das „besondere Beratungsverfahren“ in Anspruch nehmen, sollten ihr Kind grundsätzlich an der von ihnen gewünschten Schule zum regulär vorgesehenen Termin anmelden, auch wenn die Beratung noch nicht abgeschlossen ist und sie sich ggf. noch anders entscheiden werden. Sie können spätestens bis Freitag, 1. April 2022 eine Ummeldung vornehmen.

Weiterhin gilt die am 10. Januar 2022 in Kraft getretene Regelung des § 7 Absatz 2 CoronaVO Schule, die es mit Zustimmung der Schulaufsicht erlaubt, den Wechsel einzelner Klassen, Lerngruppen, Bildungsgänge oder der gesamten Schule zum Fernunterricht anzuordnen. Die Voraussetzungen dieser Regelung können auch bei einem relevanten Ausbruchsgeschehen vorliegen, so dass auf diesem Weg Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen ergriffen werden können. Das heißt konkret, dass eine Schulleitung den Wechsel in den Fernunterricht mit Zustimmung der Schulverwaltung vornehmen kann, wenn das Infektionsgeschehen an der Schule vermuten lässt, dass z.B. zu viele Lehrkräfte ausfallen, die für den Unterricht aber gebraucht werden, oder so viele Schülerinnen und Schüler aufgrund einer Infektion der Absonderung unterliegen, dass Präsenz- und Fernunterricht nicht mehr parallel zu leisten sind.

Durch die Anordnung von Fernunterricht durch die Schulleitung wird allerdings keine Absonderungs- oder Quarantänepflicht bei den Schülerinnen und Schülern ausgelöst. Auch wird durch den Wechsel vom Fernunterricht zurück in die Präsenz eine etwaig bestehende Absonderung oder Quarantäne aufgrund der CoronaVO Absonderung oder behördlicher Entscheidung nicht berührt.

Ich danke Ihnen als Eltern für Ihre Unterstützung, Ihr Verständnis und Flexibilität, auch wenn ich mir wünschen würde, manches Mal weniger kurzfristig und dafür planvoller agieren zu können und Ihr Durchhaltevermögen.

Meinen Kolleginnen danke ich für Ihren hohen Einsatz, Ihr Engagement und dass Sie täglich wie selbstverständlich über das normale Maß hinaus stets Ihr Bestes geben, um die Schule offen zu halten, so lange es möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Bühler