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AKTUELLES


Informationen Schulbusse bodo hier

Update 17.04.21

 

Sehr geehrte Eltern,

 

das Testzentrum in der Kornhausapotheke führt am Samstag Spucktests durch. Nach Rücksprache mit dem Schulamt werde ich diese für Montag, 19.04.2021 anerkennen, nicht mehr jedoch für Dienstag. Das bedeutet, dass die Kinder entweder bei uns am Montag getestet werden müssen oder die Eltern am Montag einen erneuten Test außerhalb machen müssen und das Ergebnis am Dienstag mitbringen. Eine externe Testung gilt jeweils für die Dauer von 24 Stunden (Vorgabe Kultusministerium).

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Sabine Bühler



Update 15.04.2021


Sehr geehrte Eltern,

zwischenzeitlich wurde eine inzidenzunabhängige indirekte Testpflicht beschlossen. Geimpfte Personen (seit 14 Tagen abgeschlossene Impfung) und genese Personen (Nachweis eines PCR-Tests und bestätigte Infektion, die höchstens 6 Monate zurückliegt) sind von der Testpflicht ausgenommen.

Ab dem 19. April können alle Jahrgangstufen in allen Schularten in den Wechselunterricht zurückkehren unter Einhaltung des Abstandes und der übrigen Hygienvorgaben sowie dem Schelltestangebot. Die Klassenlehrerinnen informieren Sie, in welcher Gruppe Ihr Kind ist.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 wird auf Fernunterricht umgestellt. Die Notbetreuung wird stattfinden. Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung gelten die bisherigen Zugangsvoraussetzungen.

Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und Ihre Flexibilität!

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler


Update 13.04.21

 

Sehr geehrte Eltern,

für die Schnelltestungen sind wir zu einer rechtssicheren Dokumentation verpflichtet, die dann auch durch die Eltern erfolgen müsste und der Verifikation der häuslichen Testergebnisse durch die Schule. Daher werden wir die Testungen weiterhin, wie es sich bewährt hat, an der Schule durchführen. Es kann auch ein Test außerhalb der Schule durch uns anerkannt werden, indem Sie das schriftliche Testergebnis der Einrichtung vorlegen.

Bitte stellen Sie unbedingt Ihre telefonische Erreichbarkeit sicher, während ihr Kind die Schule besucht. Im Falle einer positiven Testung Ihres Kindes muss Ihre Erreichbarkeit und die sofortige Abholung gewährleistet sein.

Die Schülerin bzw. der Schüler führt an sich selbst einen Abstrich im vorderen Nasenraum (ca. 2 cm) durch. Ihre Kinder machen ihre Tests wunderbar. Die Probeentnahme ist dadurch sicher, schmerzfrei und bequem selbstständig durchzuführen. Der Abstrich wird von entsprechend geschultem Aufsichtspersonal unter Einhaltung der Hygienevorschriften angeleitet und begleitet.

Eine Pflicht zur Testung besteht ab dem 19.04.2021 nur im Zusammenhang mit einer Fallzahl von über 100 pro 100.000 EW. Das Gesundheitsamt wird die Testpflicht festlegen und jeweils wieder aufheben. Bitte geben Sie die Einverständniserklärung (PDF) mit, sonst kann Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht oder Notbetreuung teilnehmen.

Es besteht für die Schülerinnen und Schüler weiterhin keine Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzbetrieb. Dies gilt so bereits seit Juli 2020 - nicht die Schulpflicht, wohl aber die Präsenzpflicht ist grundsätzlich weiter ausgesetzt. Wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Kind die Schule besucht, informieren Sie bitte Ihre Klassenlehrkraft.

Geplant ist die Rückkehr aller Klassenstufen in den Wechselunterricht. Aufgrund der Teststrategie des Landes kann derzeit nur die folgende Wechselmöglichkeit in Absprache mit Leutkircher Schulen und der rechtlichen Klärung realisiert werden:


MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
Gruppe1Gruppe 1Gruppe 2Gruppe 2Gruppe 1


In der darauffolgenden Woche:
MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
Gruppe 2Gruppe 2Gruppe 1Gruppe 1Gruppe 2


Möglich ist dies durch weitere Tests, die wir am Montag, Mittwoch und Freitag durchführen werden. Diese Form der Umsetzung bedeutet, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht sieben Tage am Stück zu Hause sind, sondern häufiger Präsenzunterricht nach Stundenplan ohne Sport und Schwimmen an unserer Schule haben.

Für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Melden Sie Ihren Bedarf bitte bis spätestens Freitag, 12 Uhr per Mail an buehler@gsfriesenhofen.de

Ich danke meinen Kolleginnen herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit!

Auch Ihnen als Eltern möchte ich danken für Ihre Flexibilität und Ihre Geduld! Gemeinsam überstehen wir diese unsteten Zeiten.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler

Update 01.04.2021 (leider kein Aprilscherz!)

 

Sehr geehrte Eltern,

HIER finden Sie die offizielle Handreichung des Kultusministeriums zur Maskenpflicht für SchülerInnen, Lehrkräfte und sonstige Personen an der Schule. Hier wird auch auf alle Fragen, Besonderheiten und Sonderfälle, die vom Staatlichen Schulamt geprüft werden müssen, eingegangen. Die Maskenpflicht mit einer OP- oder FFP2- und vergleichbare Masken tritt nach den Osterferien endgültig nach unserer Übergangsphase in Kraft. Hat Ihr Kind am Montag nach den Ferien keine medizinische Maske auf, versorgen wir es aus unserem Bestand.

Es fällt immer schwerer, sich an die immer neuen Umstände anzupassen. Ich bitte Sie weiterhin, flexibel zu bleiben und durchzuhalten, sodass wir gemeinsam diese unsteten Zeiten durchstehen. Für die Zeit nach den Osterferien zitiere ich das Kultusministerium:

„Angesichts der Hinweise, dass sich insbesondere die Mutation 8.1.1.7 des SARS-CoV2-Virus deutlich stärker unter Kindern und Jugendlichen verbreitet, als dies bei dem bisher vorwiegend grassierenden Virustyp der Fall ist, bedarf es weiterhin besonderer Vorkehrungen: ln der Woche ab 12. April kein Präsenzunterricht - Schul- bzw. Wechselbetrieb. An den öffentlichen Schulen ebenso wie an den Schulen in freier Trägerschaft werden in der Woche ab dem 12. April weder Präsenzunterricht noch andere schulische Veranstaltungen stattfinden.

Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 7: Für die Schülerinnen und Schüler aller Schularten der Klassen 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Deren maßgebliche Grundsätze (Unabkömmlichkeit am Arbeitsplatz) sind in der bekannten Orientierungshilfe (PDF) zur Notbetreuung dargestellt.“ Bitte melden Sie Ihr Kind bis spätestens Freitag, 09.04.2021 12.00 Uhr per Mail an mich an.

Ich zitiere weiter: „Lernen mit Materialien und Fernunterricht: Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule tritt in der ersten Woche nach den Osterferien wieder das Lernen mit Materialien, das entweder analog, aber auch digital erfolgen kann, an die Stelle des Unterrichts in der Präsenz.

Schulbetrieb ab dem 19. April 2021: Derzeit ist vorgesehen, ab dem 19. April 2021 zu einem Wechselbetrieb für alle Klassenstufen aller Schularten zurückzukehren, sofern es das lnfektionsgeschehen dann zulässt. Hierzu folgen zu gegebener Zeit weitere lnformationen.

Teststrategie der Landesregierung im schulischen Präsenzbetrieb für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte und das weitere an den Schulen tätige Personal: Alle ab dem 12. April in den schulischen Präsenzbetrieb sowie in die Notbetreuung einbezogenen Personen sollen das dann vorgehaltene Testangebot in der ersten Schulwoche nach den Osterferien zunächst noch auf freiwilliger Basis in Anspruch nehmen können.

Ab dem 19. April soll dann die Testung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und an der Notbetreuung als Zugangsvoraussetzung gelten. Von dieser förmlichen Pflicht ausgenommen sind Abschlussprüfungen und notwendige schriftliche Leistungsfeststellungen, soweit sie zwingend erforderlich sind und in der Präsenz durchgeführt werden müssen.

Weitere lnformationen zu den Rahmenbedingungen und der Rechtsgrundlage der Testpflicht, die ab dem 19. April 2021 greifen soll, werden den Schulen übermittelt, sobald die Landesregierung über die entsprechende Ministerratsvorlage abschließend entschieden hat.“

Bereiten Sie sich und Ihre Kinder bitte auf eine Woche Fernlernen via nextcloud und später einen inzidenzabhängigen Präsenz- bzw. täglichen Wechselunterricht mit jeweils der Hälfte der Klasse (Gruppeneinteilung wie gehabt) gemäß dem gültigen Stundenplan ohne Sport (dafür Bewegung oder Förderunterricht) und ohne Schwimmen vor.

Vielen Dank an unsere Helferinnen und Helfer, die gemeinsam mit dem Kollegium unsere Obstbäume sowie Sträucher gepflanzt und die Hochbeete installiert haben! Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen! Auch möchte ich mich für die zahlreichen Saatgutspenden bedanken! Wir freuen uns nun sehr, nach den Ferien ansäen zu können!

Nun wünsche Ich Ihnen erholsame Ostertage und schöne Ferien! Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler



Homepageupdate 19.03.2021

 

Sehr geehrte Eltern,

Aus der Presse geht hervor: Die Maskenpflicht gilt nun auch in der Primarstufe von Klasse 1 bis 4.

Ab Montag, 22.03.2021 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Lehrkräfte sowie für alle Schülerinnen und Schüler. Die Maskenpflicht gilt im und außerhalb des Unterrichts.

In einer Übergangsphase können die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1-4 auch Alltagsmasken tragen, wenn von Eltern kurzfristig keine medizinischen Masken für die Kinder beschafft werden können. Die Präsenzpflicht ist weiterhin ausgesetzt.

Ab Montag können wir nun mit den Schnelltests beginnen. Die Schülerinnen und Schüler testen sich selbst unter Anleitung und Aufsicht durch mich und die Klassenlehrerin. Die Testungen geben uns mehr Sicherheit im Schulbetrieb wie auch Ihnen privat. Außerdem erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen, Ihre Bereitschaft und die zahlreichen Einverständniserklärungen!

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler



Sehr geehrte Eltern,

um einen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie zu leisten und die Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, kann sich nun auch jede/r Schüler/in mit einem Schnelltest auf Corona testen lassen. Teilnehmen darf nur, wer auch am Präsenzunterricht teilnimmt. Getestet wird in der Klasse nach den geltenden Abstands- und Hygienevorgaben. Dieser Test ist freiwillig und kann zweimal in der Woche gemacht werden. Wenn Sie uns Ihr Einverständnis (Einwilligungserklärung) erklären, kann Ihr Kind als Schüler/in in Zukunft einen solchen Test unter Anleitung von unterwiesenem Personal in der Schule durchführen. Kosten entstehen Ihnen dadurch nicht.

Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig und Ihr Einverständnis kann jederzeit zurückgenommen werden. Hier noch einige Antworten auf mögliche Fragen:

Wie und wo wird der Test durchgeführt?

Es ist vorgesehen, dass sich alle Freiwilligen selbst mit einem so genannten PoC-Antigen-Schnelltest zur Eigenanwendung durch Nasenabstrich in der Schule, testen können (Nasenabstrich-Test = ca. 2 cm tiefer Abstrich in der Nase; kein Rachenabstrich-Test). Das Lehrpersonal wird dies beaufsichtigen und anleiten.

Gibt es bei einem Schnelltest Nebenwirkungen oder andere Gefahren?

Nein, Körperkontakt entsteht nur durch ein steriles, dünnes Wattestäbchen, das von der Testperson

selbstständig 2 cm tief in die Nase eingeführt wird.

Werden persönliche Daten erhoben und gespeichert?

Es wird von der Schulleitung nur festgehalten, von wem eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Sollte ein Schnelltest positiv reagieren, wird Sie die Schulleitung sofort telefonisch informieren und Ihr Kind muss sich in Selbst-Quarantäne begeben. Ein positiver Schnelltest ist zunächst nur ein Hinweis auf eine mögliche Corona-Infektion. Bei Schnelltests kann es gelegentlich auch zu falsch-positiven Ergebnissen kommen. Daher muss ein positives Schnelltest-Ergebnis immer mit einem PCR-Test z. B. beim Hausarzt oder einer Schwerpunktpraxis überprüft werden. Der negative PCR-Test hebt die Selbst-Quarantäne auf.

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler

 

 

Update 09.03.2021 Schulgarten

 

Sehr geehrte Eltern,

ich möchte Ihnen unser neues Projekt, den Schulgarten, vorstellen. Diese wunderbare Idee dazu hatte Frau Homanner, die noch bis zum Sommer die Koordination und die Begleitung übernimmt. Die idyllische Lage der Schule am Wald lädt geradezu ein, mit den Kindern zu gärtnern und die Kreisläufe der Natur im Unterricht zu erforschen. Dieses begeisternde Schulprojekt unseres Kollegiums möchten wir in unserem Schulprofil verankern und wird Teil des Schullebens werden. Die pädagogische Konzeption habe ich Ihnen in einer Präsentation  https://prezi.com/view/4m4VUN5I1ZkdnCvYKxx0/ zusammengestellt.

Durch eine großzügige Finanzierung der Elobaustiftung, bei der wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken wollen, können wir dieses Projekt in kleinen Schritten schon dieses Frühjahr mit Obstbäumen, Hochbeeten und einem Naschgarten starten. Jedes Jahr kann und darf das Projekt wachsen, bis es sich in Zukunft selbst trägt mit Gemüseverkauf, Erntefesten oder ähnlichem.

Die Gartenarbeit und –pflege geschieht im Unterricht mit den Kindern, denn das ganzheitliche Lernen steht im Vordergrund. Auch, wenn etwas nicht gedeihen sollte können wir daraus lernen und Erfahrungen sammeln. Hin und wieder werden wir Sie als Eltern brauchen: Sei es bei Pflänzchenspenden, Grabarbeiten oder ähnlichem. Den Großteil werden unsere Klassen gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen erledigen. Unser Projekt soll überschaubar und leistbar bleiben. Erweiterungsmöglichkeiten wie Gewächshaus, Duftgarten, Weidenspielhaus, Insektenhotel … gibt es viele, die Jahr für Jahr hinzukommen können.  

Ihr Fachwissen stellen uns der Stadtgärtner Herr Moser, Herr Hirt und Herr Huthwelker von der grünen Brigade zur Verfügung und waren bereits an der Planung und Konzeption beteiligt. Ihnen allen gilt unser großer Dank für Ihre Beratung und Unterstützung von Anfang an. Auch der Elternbeirat bringt sich tatkräftig mit ein und wird unser Projekt begleiten.

Wir freuen uns über helfende Hände für den Aufbau der neuen Hochbeete und für die Baumpflanzaktion während der ersten Phase des Projektes. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Frau Homanner: cordula.homanner@gms-leutkirch.de. Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Mühen! Außerdem wird noch ein Blühstreifen im Rahmen des Blühenden Landkreises entstehen, um Insekten für unseren Garten anzulocken.

Wir als Kollegium freuen uns schon sehr, dass wir allen Kindern diese tolle Lernmöglichkeit mit Kopf, Herz und Hand an der frischen Luft bieten können und sind schon dabei zu planen, Saatgut auszuwählen, anzusäen und vieles mehr.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sabine Bühler

 







Corona-Verordnung Schule vom 08.12.2020

 



Corona-Pandemie Hygieneplan für die Grundschule Friesenhofen

 

Gültig ab 14.09.2020

 

INHALT

 

  1. Zentrale Hygienemaßnahmen
  2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure
  3. Hygiene im Sanitärbereich
  4. Infektionsschutz in den Pausen
  5. Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf
  6. Wegeführung und Unterrichtsorganisation
  7. Besprechungen, Konferenzen und Veranstaltungen
  8. Meldepflicht und Corona-Warn-App

 

 

VORBEMERKUNG

 

Die Aufnahme des Unterrichts in vollständigen Klassen oder Lerngruppen ohne Mindestabstand ist nur bei Einhaltung der Infektionsschutz-und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Schulen sind nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in der Regel verpflichtet, einen einrichtungsspezifischen Hygieneplan zu erstellen, in dem die wichtigsten Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festgelegt sind, um durch ein hygieneorientiertes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an der Schule Beteiligten beizutragen. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und

 

sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, der Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die aktuellen Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen werden das Personal (per Mail und Konferenz), die Schülerinnen und Schüler (mündlich am ersten Schultag durch die Klassenleitung) und die Erziehungsberechtigten (per Homepage) informiert. Bei der individuellen Gestaltung der innerschulischen Verkehrswege müssen die Flucht-und Rettungswege aus Sicherheitsgründen freigehalten werden. Durch die Verwendung von Markierungen, Hinweisschildern o.ä. dürfen keine zusätzlichen Gefahrenstellen (z. B. Rutschgefahr, Stolperstellen, Brandlasten) geschaffen werden.

 

 

1. ZENTRALE HYGIENEMASSNAHMEN

 

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion über die Atemwege. Darüber hinaus ist eine Infektionsübertragung auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit Mund-, Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

 

  • Abstandsgebot: Die Lehrkräfte, Eltern, Beschäftigten und andere Erwachsene haben in den Schulen untereinander das Abstandsgebot von 1,50m einzuhalten. In den Klassenräumen sind Plexiglasscheiben montiert, wo der Abstand nicht einhaltbar ist oder diese der Kommunikation dienlich sind. Zu den und zwischen den Schülerinnen und Schülern gilt das Abstandsgebot nicht. Für sie ist es besonders wichtig, die im Weiteren dargestellten Hygienemaßnahmen einzuhalten und umzusetzen, um das Infektionsrisiko dadurch zu reduzieren. Diese sind mit den Schülerinnen und Schülern deshalb einzuüben und umzusetzen.
  • Konstante Gruppenzusammensetzungen: Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind möglichst konstante Gruppen-zusammensetzungen erforderlich. Damit wird angestrebt, dass sich Quarantäne-bestimmungen im Infektionsfall nicht auf die gesamte Schule auswirken. Wo immer möglich, sollte sich deshalb der Unterricht auf die reguläre Klasse oder Lerngruppe beschränken. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Im Ganztag muss eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung möglichst vermieden werden.
  • Es ist grundsätzlich angezeigt, übergreifende Kontakte soweit als möglich zu reduzieren, um im Bedarfsfall die Zahl der Quarantänefälle zu minimieren.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder eines Mund-Nasen-Schutz, nach dem Toiletten-Gang, vor und nach dem Sportunterricht) durch regelmäßiges Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 –30 Sekunden oder durch Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Selbst beschaffte Handdesinfektionsmittel dürfen von den Schülerinnen und Schülern mitgeführt werden.
  • Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Bedeckung(MNB) bzw. Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen: Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Im Unterricht ist das Tragen einer MNB oder eines MNS nicht erforderlich, darf aber freiwillig getragen werden. Für Schülerinnen und Schüler ist von Klassestufe 1 - 4 das Tragen einer von zu Hause mitgebrachten MNB oder eines MNS auf dem gesamten Schulgelände außerhalb des Klassenzimmers dringend angeraten, sofern sie sich auf den Begegnungsflächen (z. B. Flure, Treppenhaus, Pausenhof, Toiletten, ...) aufhalten. Für das Personal ist dies verpflichtend. Zur Nahrungsaufnahme und zum Trinken darf die MNB oder MNS abgenommen werden.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren.
  • Öffentlich zugängliche Handkontaktstellenwie Türklinken möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.
  • Die Nahrungszubereitung mit Schülerinnen und Schülern ist im Unterricht zulässig, soweit sie in den entsprechenden Bildungs-/Lehrplänen vorgesehen ist. Ggfs. ist das Tragen von MNS oder MNB angezeigt.

 

 

2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

 

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften aller Räume, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten, ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türe über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Dauerlüftung ist nicht notwendig.

 

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude –Anforderungen an die Reinigung) sind zu beachten. Sie definiert Grundsätze und Mindestanforderungen für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz. Ergänzend dazu gilt: In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, denen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden müssen, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen. Handkontaktflächen sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen mindestens täglich, ggf. auch mehrmals täglich, mit einem Tensid haltigen Reinigungsmittel gereinigt werden (Das SARS-CoV-2-Virus ist ein behülltes Virus, dessen Lipidhülle durch die Tenside in Reinigungsmitteln inaktiviert wird, so dass eine sorgfältige Reinigung in diesem Kontext ausreichend ist): Türklinken und Griffe (z.B. Schubladen-und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen, Treppen-und Handläufe, Lichtschalter, Tische, Telefone, Kopierer(Handkontaktflächen), alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.

 

3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

 

In allen Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalpapierhandtücher bereitgestellt und werden regelmäßig aufgefüllt. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalpapierhandtücher sind vorzuhalten. Bei den Toiletten wird weiterhin durch gut sichtbare Pfeile auf dem Boden darauf hingewiesen, dass das Einbahnsystem gilt. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden werden täglich gereinigt. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem mit Flächendesinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine gezielte Desinfektion erforderlich, was zu einer vorübergehenden Schließung dieser Toilette führen kann. Dabei sind Handschuhe zu tragen, die flüssigkeitsdicht und beständig gegenüber dem Desinfektionsmittel sind.

 

4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

 

In den Pausenräumen und –bereichen (auch im Schulhof) ist abgesehen von der Nahrungsaufnahme ebenso generell das Tragen einer MNB bzw. MNS dringend angeraten. Durch organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass sich die konstanten Schülergruppen auch in den Pausen möglichst wenig durchmischen. Unsere Aufsichtspflichten sind im Hinblick auf die veränderten Pausensituationen angepasst worden.

 

Das Schulobstprogramm findet weiterhin statt. Die Verteilung findet ausschließlich über die Obstkisten der Klasse statt!

 

5.RISIKOGRUPPEN FÜR EINEN SCHWEREN KRANKHEITSVERLAUF

 

Eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe ist aufgrund der Vielfalt verschiedener potentiell prädisponierender Vorerkrankungen und ihrer Schweregrade (z.B. bereits bestehende Organschäden) sowie aufgrund der Vielzahl anderer Einflussfaktoren (z.B. Alter, Geschlecht, Gewicht, bestimmte Verhaltensweisen, adäquate medikamentöse/therapeutische Einstellung) und deren individuellen Kombinationsmöglichkeiten nicht möglich. Nach Auffassung des Robert Koch-Instituts (RKI) ist eine personenbezogene Risiko-Bewertung, im Sinne einer (arbeits-)medizinischen Beurteilung, erforderlich (s.a. SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)). Lehrkräfte, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, sind vom Präsenzunterricht freigestellt. Im Übrigen nehmen auch diese Lehrkräfte Tätigkeiten an der Schule (z. B. Teilnahme an Lehrerkonferenzen oder Prüfungen) wahr. Eine Schwerbehinderung allein ist kein Grund, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht für Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Sie dürfen allerdings nach den Hinweisen der Fachgruppe Mutterschutz der Regierungspräsidien (Stand 29.06.2020) nicht im Präsenzunterricht und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen eingesetzt werden.

 

Im Übrigen ist eine Präsenz an der Schule (z. B. Teilnahme an Lehrerkonferenzen oder Prüfungen) möglich, es sei denn, der Schulleitung wird ein ärztliches Beschäftigungsverbot vorgelegt, das dies ebenfalls ausschließt. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern können die Erziehungsberechtigten diese aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Präsenzunterricht entschuldigen. Nehmen Sie dazu Kontakt zu Ihrer Klassenleitung auf. Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss mit dem (Kinder-) Arzt geklärt werden.

 

6.WEGEFÜHRUNG UND UNTERRICHTSORGANISATION

 

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in den Schulhof gelangen.

 

Zudem sind die Klassenräume morgens und nach den Pausen geöffnet, damit die Schülerinnen und Schüler diese fließend betreten können und Stauungen vermieden werden. Die Lehrkräfte befinden sich 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn in den jeweiligen Unterrichtsräumen.

 

Der Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen ist im Rahmen des Stundenplans zum Teil flexibel gestaltet, damit die Stoßzeit zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns ist somit möglichst entzerrt.

 

An der Bushaltestelle, wird nach Schulschluss durch geeignete Aufsichtsmaßnahmen dafür gesorgt, dass Abstands-und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden. Ebenso ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Personennahverkehr eine MNB bzw. einen MNS zu tragen haben.

 

7. BESPRECHUNGEN, KONFERENZEN UND VERANSTALTUNGEN

 

Besprechungen und Konferenzen in Präsenz müssen auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Abstandsgebotes zu achten. Bei Video- oder Telefonkonferenzen besteht für die Lehrkräfte Teilnahmepflicht. Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 untersagt. Andere außerunterrichtliche Veranstaltungen können stattfinden, sofern die jeweils geltenden Hygiene-und Abstandsregeln eingehalten werden. Schulveranstaltungen, bei denen nicht alle Beteiligten der konstanten Gruppenzusammensetzung entsprechen, sind durch die Wahl geeigneter Räumlichkeiten und entsprechender Formate so zu gestalten, dass sie den Regelungen der Corona-Verordnung für Ansammlungen und Veranstaltungen (§§ 9 und 10) genügen. Die gilt z.B. auch für Elternversammlungen und Abschlussfeiern.

 

8. MELDEPFLICHTUND CORONA-WARN-APP

 

In Schulen ist laut Infektionsschutzgesetz die Schulleitung für die Sicherstellung der Hygiene verantwortlich.

 

Aufgrund von § 6 und § 8, 36 IfSG ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen unverzüglich der Schulleitung melden, welche anschließend das Gesundheitsamt informiert. Zeitgleich ist auch das Schulamt Markdorf zu informieren.

 

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App wird somit allen am Schulleben Beteiligten empfohlen.

 

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