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AKTUELLES

Update 10.09.21


Sehr geehrte Eltern,

ganz herzlich begrüßen möchte ich Sie und die Eltern unserer neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler. Wir stehen wieder vor einem Schuljahr unter Pandemiebedingungen, sodass wir uns alle wieder auf ungewohnte Maßnahmen und Umstände einstellen müssen. Unser gemeinsames Ziel mit Ihnen ist es, das Wohl Ihrer Kinder im Auge zu behalten und sie optimal zu fördern und zu fordern bei ihren Lernprozessen.

An unserer Schule sind aktuell 75 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen untergebracht. Neu in unserem Team möchte ich Frau Selina Sigg begrüßen, die die Klasse 4 übernommen hat. Außerdem verstärkt Frau Hiltrud Herrmann unseren Religionsunterricht in Klasse 2. Im Moment können alle Stunden der Kontingentstundentafel unterrichtet werden. Hoffen wir, dass es so bleiben wird. Im Krankheitsfall entschuldigen Sie Ihr Kind bis spätestens 7:30 Uhr ausschließlich telefonisch über den Anrufbeantworter oder per Fax.

Ferner können wir wieder Schwimmunterricht anbieten. Die Klasse 2 startet am Freitag, 17.09.2021 Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.

Im aktuellen Schuljahr kann kein evangelischer Religionsunterricht an unserer Schule geboten werden, da wir keine entsprechende Lehrkraft haben. In Absprache mit dem ev. Schuldekan und der kath. Schuldekanin sowie den katholischen Religionslehrkräften bieten wir Ihnen gerne an, dass Ihr Kind am katholischen Religionsunterricht teilnehmen kann. Die Bildungspläne für den ev. und den kath. Religionsunterricht liegen dicht beieinander, grundsätzlich wird der Religionsunterricht in ökumenischer Offenheit erteilt. Selbstverständlich liegt die Entscheidung hierüber bei Ihnen. Wenn Sie nicht wünschen, dass Ihre Tochter / Ihr Sohn am kath. Religionsunterricht teilnimmt, so teilen Sie das bitte verbindlich für das gesamte Schuljahr in den nächsten zwei Woche der Klassenlehrkraft mit. Eine spätere Änderung ist nicht mehr möglich.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass ich keine Beurlaubung vor oder im Anschluss an Ferien ausgesprochen werden dürfen (Ausnahmen: Behördengänge, medizinische Gründe oder sonstige wichtige Gründe gem. Schulbesuchsverordnung; mit Belegen nachweisbar). Die Schulleitung macht sich sonst strafbar dadurch. Planen Sie also bitte Ihre Reise so, dass sie mit den Ferientagen übereinstimmt.

Ein Ganztagesangebot findet in rollierenden Klassenkohorten statt. Zudem kann an einigen Tagen eine Hausaufgabenbetreuung stattfinden. Die Anmeldebögen erhalten Sie per Mail schicken diese bitte auch digital an buehler@gsfriesenhofen.de zurück.

Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, lassen Sie es bitte am Rathaus aussteigen. Morgens spielen schon viele Kinder vor der Schule auf dem Hof und das wäre einfach zu gefährlich, besonders, wenn Nebel, Regen oder Schnee zunehmend die Sicht beeinträchtigen. Und mit einem kurzen Fußmarsch zur Schule hoch ist man auch gleich frisch und fit für den Unterricht!

Bei Unklarheiten oder Problemen wenden Sie sich bitte zunächst an unsere Lehrkräfte, zumal jede Klassen- und Fachlehrkraft die unmittelbare pädagogische Verantwortung für ihre Erziehungsarbeit und ihren Unterricht trägt.

Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Schuljahr und auf gute Zusammenarbeit,

Sabine Bühler

Update 07.09.2021


Sehr geehrte Eltern,

Ich möchte Sie auf die Coronaregeln hinweisen. In den neuen Verordnungen entfallen die inzidenzabhängigen Vorgaben, nach denen sich bisher die einschränkenden Maßnahmen bestimmt haben. Somit gibt es nun keine Regel mehr, die Wechsel- oder Fernunterricht ab dem Überschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes vorschreibt. Zudem ist der Sportunterricht inzidenzunabhängig zulässig. Das bedeutet, dass generell Präsenzunterricht stattfindet.

Soweit der Unterricht für einzelne Schülerinnen und Schüler oder für die ganze Klasse oder Lerngruppe ausnahmsweise nicht in der Präsenz stattfinden kann, findet Fernunterricht per Nextcloud statt. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Fernunterricht unterliegt der Schulpflicht.

Schülerinnen und Schüler können von der Schule auf Antrag von der Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts befreit werden, sofern durch die Vorlage einer qualifizierten ärztlichen Bescheinigung glaubhaft gemacht wird, dass im Falle einer COVID-19 Erkrankung mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf für die Schülerin oder den Schüler oder eine mir ihr oder ihm in häuslicher Gemeinschaft lebende Person zu rechnen ist. Die Erklärung ist von den Erziehungsberechtigten einschließlich der ärztlichen Bescheinigung grundsätzlich innerhalb der ersten Woche nach Beginn des Schulhalbjahres oder Schuljahres im Sekretariat abzugeben. Im Falle einer Befreiung vom Präsenzunterricht ist die Schulpflicht durch Teilnahme am Fernunterricht erfüllt.

Die Testpflicht an Schulen wird fortgeführt wie bisher, also am Montag und am Donnerstag mittels Antigenschnelltest in der Schule. Alternativ können Sie auch einen Testnachweis im Sinne des § 5 Absatz 3 CoronaVO (Testzentrum, Apotheke, o.ä.) in die Schule mitbringen. Dieser Test darf nicht älter als 48 Std. sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind immunisierte Personen, also Menschen, die geimpft oder genesen sind. Legen Sie hierzu einen Impfnachweis (Zertifikat o. Impfpass) oder ein positives PCR-Testergebnis im Sekretariat vor, dass nicht älter als 6 Monate alt sein darf.

Außerdem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, und zwar unabhängig von der Inzidenz. Sie entfällt demnach auch nicht beim Unterschreiten eines früheren Schwellenwertes. Die Ausnahmen der Maskenpflicht bleiben allerdings bestehen. Masken müssen demnach beispielsweise nicht im fachpraktischen Sportunterricht oder im Unterricht in Gesang und mit Blasinstrumenten getragen werden. Beim Essen und Trinken sowie in den Pausenzeiten außerhalb des Gebäudes entfällt die Maskenpflicht wenn der Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird. Oder, wenn aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen (z.B. Behinderung) das Tragen einer Maske nicht möglich ist. Für die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe ist eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung im Sekretariat vorzulegen.

Schulveranstaltungen einschließlich der Klassenpflegschaftssitzungen, Elternbeiratssitzungen, Schülerratssitzungen und der Sitzungen der weiteren schulischen Gremien sind nach Maßgabe der Bestimmungen des § 10 CoronaVO zulässig. Sie dürfen auch per Videokonferenz stattfinden.

Für die Schule besteht ein Zutritts - und Teilnahmeverbot für Schülerinnen und Schüler, für Kinder, Lehrkräfte sowie sonstige Personen,

1. die einer Absonderungspflicht („Quarantäne“) im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegen,

2. die sich nach einem positiven Test einem PCR-Test zu unterziehen haben,

3. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust, aufweisen,

4. die entgegen §§ 2 und 7 keine medizinische Maske tragen oder

5. die weder einen Testnachweis noch einen Impf- oder Genesenen-Nachweis im Sinne des § 4 Absatz 2 CoronaVO vorlegen.

(2) Das Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht nicht

1. für die Teilnahme an

a) Zwischen- und Abschlussprüfungen oder

b) für die Notengebung erforderlichen schulischen Leistungsfeststellungen,

bei durchgängiger Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie bei räumlicher Trennung von den Mitschülerinnen und Mitschülern,

2. für Schülerinnen und Schüler, an denen ein COVID-19-Test im Sinne des § 2 Nummer 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) aufgrund einer Behinderung nicht durchgeführt werden kann, sofern die vorliegende Behinderung und die Undurchführbarkeit durch eine ärztliche Bescheinigung glaubhaft gemacht werden,

3. für immunisierte Personen im Sinne des § 4 Absatz 1 CoronaVO,

4. für das kurzfristige Betreten des Schulgeländes sowie des Vorraumes bei der Hol- und Bringstation, soweit dieses für die Wahrnehmung des Personensorgerechts oder für die Teilnahme am Fernunterricht zwingend erforderlich ist, und

5. für das kurzfristige Betreten, das für den Betrieb der Schule erforderlich ist, zum Beispiel durch Dienstleister, oder soweit der Zutritt außerhalb der Betriebszeiten, zum Beispiel durch das Reinigungspersonal, erfolgt.

(3) Es besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Schülerinnen und Schüler, solange sie die einer Quarantäne bestehende Testpflicht nicht oder nicht vollständig erfüllen.

(4) Schülerinnen und Schüler, für die ein Zutritts- und Teilnahmeverbot aufgrund Verstößen gegen Test- und Maskenpflicht besteht, sind nicht berechtigt, ihre Schulpflicht durch Teilnahme am Fernunterricht zu erfüllen. Die Nichterfüllung der Schulpflicht in der Präsenz aufgrund der Zutritts- und Teilnahmeverbote nach Satz 1 gilt als Verletzung der Schulbesuchspflicht.

Mit freundlichen Grüßen,

S.Bühler

 




Corona-Verordnung Schule vom 08.12.2020

 

Corona-Pandemie Hygieneplan für die Grundschule Friesenhofen

 

Gültig ab 14.09.2020

 

INHALT

 

  1. Zentrale Hygienemaßnahmen
  2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure
  3. Hygiene im Sanitärbereich
  4. Infektionsschutz in den Pausen
  5. Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf
  6. Wegeführung und Unterrichtsorganisation
  7. Besprechungen, Konferenzen und Veranstaltungen
  8. Meldepflicht und Corona-Warn-App

 

 

VORBEMERKUNG

 

Die Aufnahme des Unterrichts in vollständigen Klassen oder Lerngruppen ohne Mindestabstand ist nur bei Einhaltung der Infektionsschutz-und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Schulen sind nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in der Regel verpflichtet, einen einrichtungsspezifischen Hygieneplan zu erstellen, in dem die wichtigsten Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festgelegt sind, um durch ein hygieneorientiertes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an der Schule Beteiligten beizutragen. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und

 

sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, der Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die aktuellen Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen werden das Personal (per Mail und Konferenz), die Schülerinnen und Schüler (mündlich am ersten Schultag durch die Klassenleitung) und die Erziehungsberechtigten (per Homepage) informiert. Bei der individuellen Gestaltung der innerschulischen Verkehrswege müssen die Flucht-und Rettungswege aus Sicherheitsgründen freigehalten werden. Durch die Verwendung von Markierungen, Hinweisschildern o.ä. dürfen keine zusätzlichen Gefahrenstellen (z. B. Rutschgefahr, Stolperstellen, Brandlasten) geschaffen werden.

 

 

1. ZENTRALE HYGIENEMASSNAHMEN

 

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion über die Atemwege. Darüber hinaus ist eine Infektionsübertragung auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit Mund-, Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

 

  • Abstandsgebot: Die Lehrkräfte, Eltern, Beschäftigten und andere Erwachsene haben in den Schulen untereinander das Abstandsgebot von 1,50m einzuhalten. In den Klassenräumen sind Plexiglasscheiben montiert, wo der Abstand nicht einhaltbar ist oder diese der Kommunikation dienlich sind. Zu den und zwischen den Schülerinnen und Schülern gilt das Abstandsgebot nicht. Für sie ist es besonders wichtig, die im Weiteren dargestellten Hygienemaßnahmen einzuhalten und umzusetzen, um das Infektionsrisiko dadurch zu reduzieren. Diese sind mit den Schülerinnen und Schülern deshalb einzuüben und umzusetzen.
  • Konstante Gruppenzusammensetzungen: Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind möglichst konstante Gruppen-zusammensetzungen erforderlich. Damit wird angestrebt, dass sich Quarantäne-bestimmungen im Infektionsfall nicht auf die gesamte Schule auswirken. Wo immer möglich, sollte sich deshalb der Unterricht auf die reguläre Klasse oder Lerngruppe beschränken. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Im Ganztag muss eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung möglichst vermieden werden.
  • Es ist grundsätzlich angezeigt, übergreifende Kontakte soweit als möglich zu reduzieren, um im Bedarfsfall die Zahl der Quarantänefälle zu minimieren.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder eines Mund-Nasen-Schutz, nach dem Toiletten-Gang, vor und nach dem Sportunterricht) durch regelmäßiges Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 –30 Sekunden oder durch Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Selbst beschaffte Handdesinfektionsmittel dürfen von den Schülerinnen und Schülern mitgeführt werden.
  • Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Bedeckung(MNB) bzw. Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen: Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Im Unterricht ist das Tragen einer MNB oder eines MNS nicht erforderlich, darf aber freiwillig getragen werden. Für Schülerinnen und Schüler ist von Klassestufe 1 - 4 das Tragen einer von zu Hause mitgebrachten MNB oder eines MNS auf dem gesamten Schulgelände außerhalb des Klassenzimmers dringend angeraten, sofern sie sich auf den Begegnungsflächen (z. B. Flure, Treppenhaus, Pausenhof, Toiletten, ...) aufhalten. Für das Personal ist dies verpflichtend. Zur Nahrungsaufnahme und zum Trinken darf die MNB oder MNS abgenommen werden.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren.
  • Öffentlich zugängliche Handkontaktstellenwie Türklinken möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.
  • Die Nahrungszubereitung mit Schülerinnen und Schülern ist im Unterricht zulässig, soweit sie in den entsprechenden Bildungs-/Lehrplänen vorgesehen ist. Ggfs. ist das Tragen von MNS oder MNB angezeigt.

 

 

2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

 

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften aller Räume, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten, ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türe über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Dauerlüftung ist nicht notwendig.

 

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude –Anforderungen an die Reinigung) sind zu beachten. Sie definiert Grundsätze und Mindestanforderungen für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz. Ergänzend dazu gilt: In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, denen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden müssen, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen. Handkontaktflächen sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen mindestens täglich, ggf. auch mehrmals täglich, mit einem Tensid haltigen Reinigungsmittel gereinigt werden (Das SARS-CoV-2-Virus ist ein behülltes Virus, dessen Lipidhülle durch die Tenside in Reinigungsmitteln inaktiviert wird, so dass eine sorgfältige Reinigung in diesem Kontext ausreichend ist): Türklinken und Griffe (z.B. Schubladen-und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen, Treppen-und Handläufe, Lichtschalter, Tische, Telefone, Kopierer(Handkontaktflächen), alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.

 

3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

 

In allen Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalpapierhandtücher bereitgestellt und werden regelmäßig aufgefüllt. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalpapierhandtücher sind vorzuhalten. Bei den Toiletten wird weiterhin durch gut sichtbare Pfeile auf dem Boden darauf hingewiesen, dass das Einbahnsystem gilt. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden werden täglich gereinigt. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem mit Flächendesinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine gezielte Desinfektion erforderlich, was zu einer vorübergehenden Schließung dieser Toilette führen kann. Dabei sind Handschuhe zu tragen, die flüssigkeitsdicht und beständig gegenüber dem Desinfektionsmittel sind.

 

4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

 

In den Pausenräumen und –bereichen (auch im Schulhof) ist abgesehen von der Nahrungsaufnahme ebenso generell das Tragen einer MNB bzw. MNS dringend angeraten. Durch organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass sich die konstanten Schülergruppen auch in den Pausen möglichst wenig durchmischen. Unsere Aufsichtspflichten sind im Hinblick auf die veränderten Pausensituationen angepasst worden.

 

Das Schulobstprogramm findet weiterhin statt. Die Verteilung findet ausschließlich über die Obstkisten der Klasse statt!

 

5.RISIKOGRUPPEN FÜR EINEN SCHWEREN KRANKHEITSVERLAUF

 

Eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe ist aufgrund der Vielfalt verschiedener potentiell prädisponierender Vorerkrankungen und ihrer Schweregrade (z.B. bereits bestehende Organschäden) sowie aufgrund der Vielzahl anderer Einflussfaktoren (z.B. Alter, Geschlecht, Gewicht, bestimmte Verhaltensweisen, adäquate medikamentöse/therapeutische Einstellung) und deren individuellen Kombinationsmöglichkeiten nicht möglich. Nach Auffassung des Robert Koch-Instituts (RKI) ist eine personenbezogene Risiko-Bewertung, im Sinne einer (arbeits-)medizinischen Beurteilung, erforderlich (s.a. SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)). Lehrkräfte, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen, sind vom Präsenzunterricht freigestellt. Im Übrigen nehmen auch diese Lehrkräfte Tätigkeiten an der Schule (z. B. Teilnahme an Lehrerkonferenzen oder Prüfungen) wahr. Eine Schwerbehinderung allein ist kein Grund, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht für Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Sie dürfen allerdings nach den Hinweisen der Fachgruppe Mutterschutz der Regierungspräsidien (Stand 29.06.2020) nicht im Präsenzunterricht und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen eingesetzt werden.

 

Im Übrigen ist eine Präsenz an der Schule (z. B. Teilnahme an Lehrerkonferenzen oder Prüfungen) möglich, es sei denn, der Schulleitung wird ein ärztliches Beschäftigungsverbot vorgelegt, das dies ebenfalls ausschließt. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern können die Erziehungsberechtigten diese aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Präsenzunterricht entschuldigen. Nehmen Sie dazu Kontakt zu Ihrer Klassenleitung auf. Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss mit dem (Kinder-) Arzt geklärt werden.

 

6.WEGEFÜHRUNG UND UNTERRICHTSORGANISATION

 

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in den Schulhof gelangen.

 

Zudem sind die Klassenräume morgens und nach den Pausen geöffnet, damit die Schülerinnen und Schüler diese fließend betreten können und Stauungen vermieden werden. Die Lehrkräfte befinden sich 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn in den jeweiligen Unterrichtsräumen.

 

Der Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen ist im Rahmen des Stundenplans zum Teil flexibel gestaltet, damit die Stoßzeit zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns ist somit möglichst entzerrt.

 

An der Bushaltestelle, wird nach Schulschluss durch geeignete Aufsichtsmaßnahmen dafür gesorgt, dass Abstands-und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden. Ebenso ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Personennahverkehr eine MNB bzw. einen MNS zu tragen haben.

 

7. BESPRECHUNGEN, KONFERENZEN UND VERANSTALTUNGEN

 

Besprechungen und Konferenzen in Präsenz müssen auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Abstandsgebotes zu achten. Bei Video- oder Telefonkonferenzen besteht für die Lehrkräfte Teilnahmepflicht. Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 untersagt. Andere außerunterrichtliche Veranstaltungen können stattfinden, sofern die jeweils geltenden Hygiene-und Abstandsregeln eingehalten werden. Schulveranstaltungen, bei denen nicht alle Beteiligten der konstanten Gruppenzusammensetzung entsprechen, sind durch die Wahl geeigneter Räumlichkeiten und entsprechender Formate so zu gestalten, dass sie den Regelungen der Corona-Verordnung für Ansammlungen und Veranstaltungen (§§ 9 und 10) genügen. Die gilt z.B. auch für Elternversammlungen und Abschlussfeiern.

 

8. MELDEPFLICHTUND CORONA-WARN-APP

 

In Schulen ist laut Infektionsschutzgesetz die Schulleitung für die Sicherstellung der Hygiene verantwortlich.

 

Aufgrund von § 6 und § 8, 36 IfSG ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen unverzüglich der Schulleitung melden, welche anschließend das Gesundheitsamt informiert. Zeitgleich ist auch das Schulamt Markdorf zu informieren.

 

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App wird somit allen am Schulleben Beteiligten empfohlen.

 

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